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Tagebuch aktuell
Highlights aus dem Tagebuch von Michael Aufhauser - neu vom 12.12.2007

ARCHIV:   2007: Jan, Feb, Mär, Aug, Sep, Okt, Dez
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  Oktober 2007


25.10.2007:


Donnerstag, der 25. Oktober

Immer noch schneit es auf Gut Aiderbichl. Die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt sind in vollem Gange. Ich besuche Basti, unser kleines Wildschwein und seine Partnerin Reni. Sie hat sich vor Wochen das Bein gebrochen und ihr wurde in Wien eine Metallplatte eingesetzt, die sich jetzt leicht verbogen hat. Schweren Herzens müssen wir ihren Bewegungsraum einschränken. Sie ist noch verrückter als Basti und springt wild herum, wenn sie frei ist. Als Wiedergutmachung statte ich den Beiden einen Krankenbesuch ab und nehme Maiskolben und Eicheln mit. Hier möchte ich mich ganz herzlich bei all den Menschen bedanken, die Eicheln gesammelt und sie uns zugeschickt haben. Nicht nur Basti und Reni freuen sich darüber, auch Hirsch Burli und Hirschkuh Sophie. Auch die besuche ich.

Mittwoch, der 24. Oktober

Ich begleite die Arbeiten des Cutters Jörg für den Basti-Film. Es ist unglaublich, wie die Zeit vergeht, wenn man das gedrehte Material sichtet, aussucht, mit Musik unterlegt und dann wieder alles umdreht und anders macht.  Jörg war auch der Kameramann und verspreche Ihnen jetzt schon rührende Bilder, die das Markus Voglauer-Team gedreht hat, für die Sendung „Weihnachten auf Gut Aiderbichl“.

Wenn ich an die vielen Stunden denke, die die Herstellung dieser Filme für mich in Anspruch nimmt, die Produktionen für Hefte, Zeitungskolumnen und Kalender, dann werde ich manchmal etwas nachdenklich. Eifersüchtige Menschen interpretieren unsere Medienarbeit als manchmal als persönliche Liebhaberei. Niemals würden sie sich das antun, was unser Team von früh morgens bis spät in die Nacht leistet. Es ist einfach kein „Fingerschnalzerer“.

Friedel Grünthal, die jeden Tag mindestens sechs Stunden lang und ehrenamtlich das Wichtigste aus den Print-Medien auswählt und uns nach Salzburg schickt, ruft mich sehr spät an. Sie ist richtig traurig, sie versteht manchmal die Welt nicht mehr. Jetzt plant das deutsche Gesetz die endgültige Wegsperrung von Geflügel. Meine Meinung dazu kennen Sie ja. Die Massentierhaltung hat versagt und ist für die vielen Krankheiten und Seuchen verantwortlich. Also müsste man das Wegsperren von Geflügel verbieten und nicht verordnen. Das Thema verfolgt mich ebenfalls im Schlaf.

Mittwoch, der 17. Oktober

Ich habe in München zu tun. Meine Freundin Ulli Schmidt, von der Münchener tz, verbindet meinen Aufenthalt für einen außergewöhnlichen Pressetermin. Meine Tante Magdalena Aufhauser, die eine Halbschwester meines Vaters ist (mein Großvater ist von Beiden der Vater), ist eine bekannte Münchner Malerin und stellt im Deutschen Theater über 80 ihrer Werke aus. Wir haben uns seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Das heißt bei mir nicht viel, denn, wie Sie wissen, gehen bei mir die Tage, wie bei anderen die Stunden vorbei. Ich habe sie immer sehr geschätzt, und sie ist durch und durch menschlich und Künstlerin. Sie erzählt mir eine Geschichte aus meinem Leben, an die ich mich nicht mehr erinnern konnte. Ich war erst drei Jahre alt. Mein Großvater, mein Vater und Magdalena haben auf einer Terrasse im Isartal Mittag gegessen. Wie selbstverständlich gab ich dem Dackel Trolli meines Großvaters von meinem Essen ab. Mein Vater war nicht sehr glücklich darüber. Später ging ich zu ihm und berichtete, ich hätte mit Trolli gesprochen und er sei hungrig…Mein Großvater beruhigte meinen Vater, wenn das Kind glaubt, es kann den Hund sprechen hören, hat es ihn gehört.

Dienstag, der 16. Oktober

Degn-Film-Mitarbeiter und der Regisseur Wolfgang Moik haben sich mit mir auf Gut Aiderbichl verabredet, um die Drehorte zu besichtigen, für die Sendung „Weihnachten auf Gut Aiderbichl“.

Die zwei Pferde aus Graz sind angekommen. Ein Voltigierpferd von enormer Größe namens San Francisco und eine 24-jährige Schimmelstute, Clara. Als Clara aus dem Hänger steigt, möchte ich weinen. Ein gedemütigtes armes, armes Pferd, dem man zu guter letzt noch einen Todestransport nach Italien zugemutet hätte. Tierschützer haben die Pferde kostenlos von Graz hierher gebracht. Sie nehmen nichts und haben ihren ganzen Tag geopfert. Auch musste ich für die Pferde kein „Lösegeld“ bezahlen. Das hat die wunderbare Tierschützerin in Graz schon erledigt.


Nach kurzer Zeit werde ich nach Amstetten gerufen, den Ort, an dem die 21 Pferde untergebracht sind. Die große Summe von ca. 35.000 Euro hat Dieter Ehrengruber von der Bank geholt. Der Händler möchte das Geld in bar und ist aus Belgien angereist. Als zwei Besucher auf Gut Aiderbichl an einem Nebentisch mithören, wie wir uns schwer damit tun, nicht nur die Pferde zu kaufen, sondern auch über deren lebenslange Unterbringung bei uns sprechen, geschieht ein Wunder. Sie versprechen uns 20.000 Euro. Wir lernen uns näher kennen, und es handelt sich um starke Fürsprecher der Tiere.

In Amstetten erledigen wir den Kauf. Auch der VgT sagt 7000 Euro Spenden zu.

Die Pferde haben Fieber und Verletzungen. Obwohl es ein Vermögen kosten wird, beschließe ich, sie vorerst dort zu lassen, wo sie stehen, bis sie gesund sind. Ich habe in Ihrem Auftrag, liebe Leserinnen und liebe Leser, liebe Aiderbichler, in die Augen jedes einzelnen Pferdes gesehen. Was ich Ihnen zu verstehen gegeben habe, ist, dass ich im Namen all’ derer, die für Pferdeaufkäufe gespendet haben, im Namen aller Aiderbichler, gelobe, dass sie nie wieder Angst und Stress haben werden.


Gerettet! Auch diese Stute wird für immer auf Gut Aiderbichl bleiben!



Lesen Sie hierzu auch unseren ausführlichen bericht in der Rubrik Tiergeschichten!


Montag, der 15. Oktober

Martin Balluch, Präsident des Vereins VgT (Verein gegen Tierfabriken), hat sich gestern an mich gewandt, denn er steht vor einem großen Problem. Ein qualvoller Tiertransport mit Pferden aus Rumänien, die nach Belgien gebracht werden sollen, ist von der Polizei gestoppt worden. Seine Mitstreiter verbringen seit Freitagabend beobachtend und unterstützend ihre Zeit bei den 21 Pferden. Heute wurde festgelegt, dass die Tiere nicht weiter reisen dürfen und sie kommen in einen Pensionsstall.


Tierschützer des VgT setzen sich über Tage für die Rettung der Pferde ein

Der Viehhändler muss jetzt 5000 Euro Strafe zahlen und wenn er entsprechende LKW’s schickt, müssen die Pferde ihre Reise in den Tod fortsetzen. Ich verspreche Martin Balluch und den Behörden, die Pferde zu übernehmen.

Dienstag, der 9. Oktober 

Nach einigen Meetings auf Gut Aiderbichl, kurz bevor ich nach Hause fahren möchte, ruft mich die Agentin von Abi Ofarim an. Sie kommen auf einen Kurzbesuch und sind sehr beeindruckt von Gut Aiderbichl. Abi Ofarim kränkelt und ich spüre ebenfalls eine angehende, was immer auch für eine Erkältungskrankheit.


Sonntag, der 7. Oktober 

Ich fahre nach Graz zum Tierschutzverein Arche Noah. Mein Freund, der Präsident des Vereines, Herbert Oster, hat mich, wie jedes Jahr eingeladen. Dieses Mal zum 30-jährigen Jubiläum seines Vereins. Ich treffe auf wunderbare Menschen. Eine Tierschützerin spricht mich an. Sie wisse von einem Pferd, das am Mittwoch geschlachtet werden soll. Das lassen wir nicht zu, sage ich ihr, und wir rufen beim Händler an. Er berichtet uns, das Pferd sei bereits tot. Aber er hätte ein anderes. Ich stimmte allem zu. In einem späteren Telefonat auch dem Kommen eines zweiten Pferdes.

Anschließend fahre ich mit Raimund, der mich chauffiert, zuerst zu einer Straussenfarm, und dann zu einer beeindruckenden Storchenstation. Sehr spät kommen wir nach Hause.

Unser Gutsverwalter Herbert informiert mich auf dem Nachhauseweg, dass die vier Kälbchen, die wir erst kürzlich aufgenommen haben, auf dem Weg in die Klinik nach Wien seien. Einem ginge es besonders schlecht. Kurz darauf ein Anruf aus dem Büro: das kleine Kälbchen, das ein Zwitter ist, hat eine Vollpatin gefunden. Raten Sie mal wer das ist? Holde Sudenn. Ab jetzt heißt es Kai. Ein Name, der beides sein kann.


Der Bauer der vier Kälber bietet uns den Stier Florian an. Er ist der Vater der kleinen Kälbchens. Nicht wegen seines Verwandtschaftsgrades, aber unter dem Eindruck, dass uns Holde entlastet hat und Florian richtig in Not ist, beschließe ich auf der Heimfahrt, dass er zu uns kommen darf. 

Freitag, der 5. Oktober

Am Nachmittag bekomme ich einen Preis verliehen, auf der Hohensalzburg vom Senat mit Herz, dessen Vorstand Siegfried Filippi ist. Ein sensibler Mann, der mit seiner Blindheit sehr gut zurechtkommt und allen Preisträgern einen feierlichen Tag und einen wunderbaren Abend gestaltet. 

05.10.2007:


Am vergangenen Wochenende wurde im Kreise von über 300 Aiderbichlern das neue Fuchsparadies eingeweiht. Pfarrer Schmatzberger, der mittlerweile zum Stamm-Aiderbichler geworden ist, gab seinen Segen für das neue Gehege.
Nun ziehen die Füchse ein und freuen sich, den Besuchern ganz nahe kommen zu können.

Gut Aiderbichl hat 365 Tage geöffnet. Nützen Sie die letzten spätsommerlichen Tage noch für einen wunderbaren Ausflug zu Gut Aiderbichl und verbringen Sie glückliche Stunden inmitten von über 1000 glücklichen, geretteten Tieren.






Das Fuchsgehege aus der Vogelperspektive




Neueste Meldung:

4 arme Kälbchen gerettet! Sie dürfen nun für immer bei uns bleiben. Wir sind zwar restlos voll, aber in diesem Fall mussten wir einfach helfen. Sehen Sie hier die ersten Bilder der vier Neuankömmlinge. Sie freuen Sich auf Ihren Besuch und auf neue Paten!












   
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