Gut Aiderbichl
Magazin bestellen Im Online-Shop suchen
Home
Aktuelles
Tiergeschichten
Tagebuch
Newsletter anmelden
Online spenden
Aiderbichler werden
Spenden per Telefon
Online spenden
Über Gut Aiderbichl
Michael Aufhauser
Philosophie
Geschichte
Erfolge
Ziele
Jahresberichte
Kooperationspartner
Wie kann ich helfen?
Aiderbichler werden
Memberzone Live Kamera
Patenschaften
Sponsoren
Förderer/Mitglieder/Stiftung
Spenden
Unsere Tiere
Patentiere
Besuchen Sie uns
Ausflug nach Henndorf
Ausflug nach Deggendorf
Ausflug nach Iffeldorf
Übernachtungsmöglichkeiten
Termine
Flyer & Infos
Speisekarte
Online Shop
Zum online shop!
Tiervermittlung
Schwarzes Brett
Erfolgreich vermittelte Tiere
Hunde in Not
Vermittelte Hunde
Tierabgabe
Fotos / Videos
Videos
Fotos
Kinderseiten
Biggy Club
Kontakt
Kontaktformular
Jobs / Stellenmarkt
Impressum
 
So werde ich AiderbichlerAffenrefugium Gänserndorf

 
Tagebuch aktuell
Highlights aus dem Tagebuch von Michael Aufhauser - neu vom 12.12.2007

ARCHIV:   2007: Jan, Feb, Mär, Aug, Sep, Okt, Dez
2006: Jan, Feb, Mär, Apr, Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt, Nov, Dez
  Juli 2006


31.07.2006:


Wir stellen fest, daß wir die Kollegen der Doku-Serie vermissen, auch wenn nun einiges einfacher läuft während der Arbeit. Die Autoren, Kameraleute und überhaupt die ganze Crew war uns richtig ans Herz gewachsen. Nun erleben die Besucher wieder ein Aiderbichl ohne aufwändige Dreharbeiten. Es ist sehr viel los; ständig müssen wir Gartentische und Bierbänke vom Speicher holen, so viele Besucher drängen auf das Gut.

30.07.2006:



Obwohl unsere Tierrettungen jetzt nicht mehr von einem Kamerateam dokumentiert werden, gehen sie natürlich weiter. Gleich zwei Katzen werden heute bei uns abgegeben. Wer Katzen kennen lernt, ist ihnen schnell verfallen, und es ist mir ein Rätsel, warum es so schwer ist, neue Plätze für sie zu finden.

Am Abend veranstalten wir ein großes Personalmeeting, denn alles deutet auf einen arbeitsreichen August hin.

29.07.2006:



Heute ist ein Freudentag für Stier Maxl. Er kommt nach Gut Aiderbichl Bayern! (mehr siehe Startseite unter unserer Geschichte "Maxl ist zu Hause!")



Abschied von Maxl


erst mal eine Abkühlung...

Lesen Sie mehr in unserer Hauptgeschichte!




28.07.2006:


An diesem Tag passiert eine außergewöhnliche Geschichte, die Sie im Rahmen der Doku Serie miterleben können: Die Rettung der Versuchsbeagle-Hündin „Snoopy“. Ich kann leider nur verraten, daß Snoopy bei uns bleiben wird und nun einer der vielen ehemaligen Versuchsbeagles ist, die ich in den 17 Jahren meiner Tierschutzarbeit gerettet habe. Was mit diesen Tieren in den Versuchsanstalten passiert, ist unendliche Qual.



Wir werden alles tun, damit diese traurigen
Augen wieder strahlen


27.07.2006:


Heute möchten wir dem Rückepferd Robby das zurückgeben, was man Würde nennt. Dieter Ehrengruber und Michaela Simon fahren in den nahe gelegenen Wald und nehmen Robby mit. Er, der nur noch als Kiloware beim Händler im Stall stand, soll in Würde von seinem „alten Beruf“ Abschied nehmen dürfen. Wir filmen für die Doku-Serie die Arbeit eines Rückepferdes und übergeben ihn anschließend dem Waldarbeiter. Robby ist mittlerweile angeschirrt. Wir möchten miterleben, wie Robby reagiert, wenn er die Kommandos hört, die bis vor kurzem sein Leben bestimmten. Robby weiß ganz genau, was er tun muß und will eifrig seine Arbeit erledigen. Stolz kommt er zurück nach Gut Aiderbichl. Er ist nicht nur Robby, sondern jetzt nachweislich ein Rückepferd a.D.






26.07.2006:


Das Tierretter-Team holt drei Schafe aus Niederösterreich ab. Mit dabei ist ein behindertes Lamm.

Es erreichen uns viele Anrufe und Mails zum Thema ‚Stier Maxl’ aus Ohlstadt in Bayern. Der tz- Redakteur Wolfgang de Ponte hat Maxls Schicksal zum Thema gemacht und am Nachmittag beschließen wir, dass Maxl zu uns kommen darf. …

Am Abend gehe ich zur Premiere des Figaros mit Anna Netrebko. Vorher treffe ich mich mit Freunden im Goldenen Hirschen. Mit dabei: Meine ehemalige Nachbarin Michaela May, ihr Mann Bernd Schadewald und Nicole Beutler.

Nach der Vorstellung kommen noch Hans Mahr und Katja Burkhard zu uns in die Laube des Restaurants Riedenburg. Es wird drei Uhr, bevor ich ins Bett komme.

25.07.2006:


Frau Dr. Krametter-Frötscher kommt aus Wien und untersucht unsere Paarhufer. Ich fahre mit den Tierrettern und dem Fernsehteam der ARD Doku-Serie zum Pferdehändler. Dort stehen zwei Hengste. Der eine, den wir Amadeus getauft haben, sollte nach Italien zum Schlachter gehen, sprang aber vor lauter Nervosität vom Hänger. Er ist ein bildschöner Schimmel, erst drei Jahre alt. Seine Besitzer, ein Paar, hatten sich getrennt und wurden seiner schnell überdrüssig. Wir nehmen Amadeus mit. Das andere Pferd ist ebenfalls ein Hengst, ein süddeutsches Kaltblut. Vor etwas mehr als einem halben Jahr arbeitete es stolzes Rückepferd. Ich habe seine Herkunft recherchiert. Jetzt steht er im Stall des Händlers, völlig anonym, ohne Namen und mit Hufen, die ihn schmerzen. Ich nehme ihn bei uns auf, denn seine Geschichte soll uns daran erinnern, wie schrecklich es ist, nur noch eine Nummer zu sein.

Rückepferde haben eine gründliche Ausbildung genossen. Sie verkörpern all das, was die Pferde uns während der letzten tausend Jahre geboten haben. Sie sind treue Kameraden der Menschen. An unwegsamen Stellen im Wald sind sie in der Lage, Baumstämme so herauszuziehen, dass der Waldboden geschont bleibt. Sie folgen dem Kommando ihres Führers. Es geht um beiderseitiges Vertrauen.

Auch hier setzt man immer mehr moderne Maschinen ein und nimmt die Beschädigung des Waldes in Kauf. Aber es gibt sie noch, die Rückepferde.

Wir verladen Robby und er humpelt mit seinen schlechten Hufen in den Hänger. Auf Gut Aiderbichl wartet schon der Hufschmied auf ihn.

24.07.2006:


Am Vormittag finden Aufnahmen für den Sender „Animal Planet“ auf Gut Aiderbichl statt.

23.07.2006:


Um 4 Uhr morgens verlasse ich Salzburg, um in München einen Flug nach Frankfurt zu erreichen. Dort bin ich zu Gast in der Sendung des SWR „Unsere Leute“.

Am Abend fliege ich zurück.

22.07.2006:


Ein schweres Unwetter und Blitzschläge beschädigen unsere Kameras sowie Teile unseres Computersystems. Wir kümmern uns darum, daß alles wieder instand gesetzt und funktionsfähig wird.

21.07.2006:


Ich treffe Frau Schimbäck, die für Gut Aiderbichl bei ebay Artikel aus unserem Sortiment verkauft. Sie überreicht mir 1.200,- €.

Baby, die Bernhardiner-Hündin, wird von ihren Paten, der Firma Masterfood fotografiert. Die Bilder sind außerordentlich gelungen.


Baby im Glück!


20.07.2006:


Das Tierretter-Team holt heute das Polizeipferd „Barbarossa“ in Stuttgart ab. Ein rührender Abschied, der vom ARD Doku-Serienteam begleitet wurde. Dieter Ehrengruber und ich fahren nach Deggendorf zu einer Baubesprechung. Anschließend genießen wir bei Margit und Bernd Funda ein gemütliches Gespräch in deren „Katzencafe“, einem Ort in der Nähe ihres privaten Katzengeheges.

19.07.2006:


Rettungen von Tieren gehören zu den schönen Seiten unserer Arbeit. Aber es gibt auch traurige, dann, wenn wir Abschied nehmen müssen. Kalb Michi, das als kleinwüchsiges Milchkalb zu uns kam, ist tot. Michi hatte von Anfang an keine Chance auf ein langes Leben. Trotzdem sind wir glücklich, dass wir ihm sein kurzes Leben so schön wie möglich gestalten konnten.


Michi hat uns und allen Besuchern auch in der kurzen
Zeit unheimlich Freude gemacht. Er fehlt uns sehr!


Die Box von Michi bleibt nicht lange leer. Am selben Tag  zieht das zwergwüchsige Kälbchen Lilly ein. Sie ist schon zwei Jahre alt, sieht aber aus wie ein Kalb und sollte geschlachtet werden.

18.07.2006:


Ein wichtiger Behördentermin und ein Menge Fototermine – der Tag ist voll.

17.07.2006:


Heute soll Hirsch Eddie nach Aiderbichl kommen. Die Geschichte nimmt eine außergewöhnliche Wendung… mehr siehe Hauptgeschichte!!

Verpassen Sie nicht am Freitag, 4.8.06 um 18:50 Uhr in der ARD "Die Tierretter von Aiderbichl" mit der Geschichte von Eddie!

16.07.2006:


Heute gibt es etwas Abwechslung. Ich erstatte Andreas Merkl und seiner Frau einen privaten Besuch in Nürnberg ab.



15.07.2006:


Ein kreativer Tag, an dem ich mit den Autoren der Doku-Serie die kommende Woche plane – soweit es möglich ist. Immer wieder passiert Unvorhergesehenes, auf das wir reagieren müssen.

14.07.2006:


Am Abend, nach einem Fototermin, gehe ich zur Abschiedsfeier von „Ein Paradies für Pferde“

13.07.2006:


Am Vormittag fahren wir mit dem Fernsehteam zu einer großen Wiener Firma. Dort sollen drei Ponys, die früher einmal Werbekutschen zogen, aus Kostengründen abgegeben werden.

Es ist unglaublich heiß. Der Spielfilm „Ein Paradies für Pferde“ hat seinen vorletzten Drehtag.

12.07.2006:


Heute drehen wir für die Doku Serie den Anfang einer Rettungsgeschichte, in der Brigitta Gstöttner eine wichtige Rolle spielt.

Das Buch „Umdenken mit Herz“ wird auf Gut Aiderbichl offiziell vorgestellt. Trotz der unerträglichen Hitze kommen viele Freunde und Prominente. Die Verlegerin, Frau Fleissner-Mikorey, ist der Meinung, hier die bei weitem entspannendste Präsentation eines Buches zu erleben. Aber ein anderer Kommentar gefällt mir noch besser. Sie erzählt mir, dass bereits die zweite Auflage im Druck ist..

Lesen Sie mehr auf unserer Startseite unter dem Link "Umdenken mit Herz"

11.07.2006:


Die Tochter von Gerhard Lippert, Caro, kommt mit einer Freundin nach Gut Aiderbichl und arbeitet ein paar Tage ehrenamtlich bei den Pferden mit.

Außerdem steht eine wichtige Entscheidung an:

Früher, als wir noch Pferde vermittelten, kam eine von uns gerettete Lipizzanerstute mit dem Namen Jasmin in den Berchtesgadener Raum. Die Besitzerin kann sie aber jetzt nicht mehr behalten. In unseren Übergabeverträgen steht ein wichtiger Satz: „Alle Tiere, die von Gut Aiderbichl vermittelt werden, haben ein lebenslanges Recht, zu uns zurückzukommen.“ Wir sind zwar, wie immer, überbelegt, aber wir freuen und auf unsere Jasmin. Trotzdem gibt es noch einen kleinen Hoffnungsschimmer, daß sie dort bleiben darf, wo sie ist. Die Tochter des Stallbesitzers, bei dem Jasmin eingestellt ist, hat sich unsterblich in das Pferd verliebt. Weil unsere Voraussetzungen für die Vermittlung von Tieren sehr streng sind, macht sich Eunike Simon auf den Weg, um herauszufinden, ob das 16-jährige Mädchen all unsere Bedingungen erfüllen kann. Eunike kommt begeistert zurück, Jasmin bleibt ein Ortswechsel erspart.

Heute Abend läuft die erste Folge von  „Die Tierretter von Aiderbichl“ mit einer überraschend guten Quote.

10.07.2006:


Ein Anruf erreicht mich: Die Pflegerin einer schwerkranken Frau berichtet mir, daß ihre Patientin nun bald in die Klinik muß. Die Frau leidet unter anderem an Depressionen, belastend kommt hinzu, daß sie sich nicht wirklich von ihrer Hündin Jackie trennen will. Also mache ich mich mit der Tierretterin Andrea auf den Weg. Das ARD-Team der Doku-Serie begleitet uns. Der Abschied ist schmerzlich, und selbst auf der Fahrt im Auto kreischt die Hündin ununterbrochen; sie will zurück.

Aber zum Glück habe ich ein echtes Wundermittel Zuhause: Herrn Eder. Als die beiden sich begegnen, beginnt Jackie, sich mit ihrem Schicksal anzufreunden. Und Herr Eder kommentiert den Neuzugang auf Österreichisch:

 “Jo mei, da Jackie, des is a Hund, den hamma no braucht.“


"Hundepapa" Eder mit Jackie


09.07.2006:


Sonntag, 09.07.
Andreas Merkl kommt aus Kärnten zurück. Heidi Michels schreibt mit mir zusammen das Tagebuch und den Rest des Tages verbringen wir konzentriert mit dem neuen Internetauftritt.

08.07.2006:


Samstag, 08.07.
Den Störchen geht es gut. Ich habe ein Treffen mit dem Lions Club und mache mich anschließend an umfangreiche Arbeiten für unsere Webseite.

07.07.2006:


Freitag, 07.07.
Um 11.00 h nehme ich einen wichtigen Anwaltstermin wahr. Jemand hatte uns anonym angezeigt wegen Genehmigungen, die wir angeblich nicht hätten. Dank Dieter Ehrengruber ist die ganze Entwicklung von Gut Aiderbichl zum Glück gut dokumentiert, aber der gute Rat eines Anwalts kann nie schaden. Wir sind auf der sicheren Seite, es kann uns nichts passieren.
Am Abend treffen die Störche ein. Sobald ich dazu komme, werde ich Ihnen davon erzählen.
Plötzlich ein Notruf aus Linz. 16 Katzen sind in akuter Lebensgefahr, denn eine Industriehalle soll am nächsten Morgen katzenfrei sein. Wir fahren sofort hin. Nachts um zwei haben wir alles geregelt. Die Katzen sind in Sicherheit. Eine Kamera hat die Vorkommnisse begleitet, alles zu verfolgen in der Doku-Serie.

06.07.2006:


Donnerstag, 06.07.
Während die Doku Serie in Wien gedreht wird, findet für den Spielfilm ein wichtiger Pressetermin auf Gut Aiderbichl statt. Die Hauptdarsteller Francis Fulton-Smith, Susanne Michel und Herbert Fux.  Alle sind anwesend. Auch der Landeshauptmannstellvertreter, Dr. Haslauer, ist gekommen.

Das Ein Paradies für Pferde - Team

05.07.2006:


Mittwoch, 05.07.
Heute müssen noch zahlreiche Vorbereitungen getroffen werden. Für die Störche und ein Fiakerpferdegespann aus Wien, die wir auf Gut Aiderbichl aufnehmen werden, z.B. Transportboxen für Störche bauen lassen und eine lange Liste von Aufgaben, die auf Erledigung warten.

04.07.2006:


Dienstag, 04.07.
Holde Sudenn, die Projektleiterin der Doku-Serie, und ich haben viel zu besprechen. Sie ist flexibel und springt zu mir ins Auto. Wir fahren gemeinsam nach München zur Sendung Wir in Bayern. Davor treffe ich noch Hans Huslisti in der Kantine des Rundfunks. Die Sendung vergeht wie im Flug, ebenso wie unsere Abreise zurück nach Salzburg.

03.07.2006:


Montag, 03.07.
Gut Aiderbichl wird in Kürze drei behinderte Störche aufnehmen. Wir müssen den Platz für ein Gehege aussuchen. Der Rest des Tages fällt Planung und Büroarbeit zum Opfer.
Am Morgen besuche ich die todkranke Lisa. Sie ist die Norikermutter von Nero und hat große Schmerzen. Ich treffe mich mit den Pferdeleuten. Lisa will nicht sterben, das steht fest, aber sie kann nicht mehr stehen. Um ganz sicher zu gehen, rufen wir den Tierarzt aus München an; er kommt. Den ganzen Tag über füttern wir sie mit frischem Gras, Zucker und Karotten. Sie kann nicht mehr und sie fleht mich mit ihren Blicken an. Auf Schmerzmittel reagiert sie nicht mehr. Ohne dass sie es merkt, wird sie betäubt. Alle, die sie lieb hatten, sind dabei. Ihr geliebter Sohn Nero steht in der Nebenbox, das beruhigt sie. Friedlich schläft sie ein. Paul Kaiser wischt sich vor dem Stall die Tränen ab. Er hatte in den vergangenen Jahren die meiste Zeit mit ihr zu tun. Wie alle Pferdewirte und auch Johan Wintersteller hat er sie während der letzten Monate begleitet.

 

02.07.2006:


Sonntag, 02.07.
Ich warte auf Ilias, er wird mich am Hotel abholen. Vorher habe ich mir vom reichhaltigen Buffet im Frühstücksraum einen griechischen Joghurt gegönnt, mit dem phantastischen Honig. Das Buffet mit den Eierspeisen vermeide ich. Bei all dem Luxus steht auf den gekochten Eiern der 3er Stempel - das Käfigei.
Wieder auf dem Festland angekommen, entdecke ich in einem kleinen Dorf zwei Streuner. Wir nehmen sie mit und sichern ihr Verbringen in Griechenland bis zum Ende Ihrer Quarantänezeit. Die wesentlichen Erlebnisse dieses Griechenlandaufenthaltes können Sie in zwei Folgen der neuen Dokusoap miterleben. Das Filmteam hat phantastische Arbeit geleistet.
Arthur kommt am frühen Abend in die Klinik Oberhaching bei München. Die Ärztin zeigt mir das Röntgenbild. Ca. 50 Schrotkugeln stecken in seinem Körper, zusätzlich ein Projektil. Zu was sind wir Menschen fähig?

 

unfassbar...

01.07.2006:


Samstag, 01.07.
Das mit dem Weckruf hat nicht ganz geklappt. Ohne Frühstück fahre ich schnell mit dem Filmteam und Manu zum Tierheim. Ein Hund, den ich gestern wahrgenommen hatte, geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Es geht ihm sehr schlecht. Jemand hatte ihm die unteren Augenlider in der Mitte durchtrennt. Sein Name ist Arthur. Ich weiß, dass ihm, wenn überhaupt, nur in einer deutschen Klinik geholfen werden kann. Das Filmteam begleitet die Verladung des Hundes. Eine Nacht wird er bei Sibylle Bitzer verbringen und dann nehme ich ihn mit nach München. Die verstümmelten Augenlider können von einem tierquälerischen Ritual herrühren, eine Vermutung, die auch der herbeigerufene Tierarzt teilt.
Am Nachmittag fahren wir zu Sibylle Bitzer. Die sechs Esel und die beiden Mulis werden verladen und treten ihre Reise nach Salzburg an. Sie fahren nach Padras, dann mit der Fähre nach Brindisi und von dort aus 1400 km nach Aiderbichl. Eunike Simon fliegt heute nach Saloniki und steigt als zweite Lastwagenfahrerin in den Good Truck, damit durchgefahren werden kann. Gemeinsam mit einer Tierfreundin namens Sarah begegnen wir einem jungen Kätzchen, das mit heraushängender Zunge die Straße überquert. Es kann nicht älter als zwei Wochen sein. Wir nehmen es mit und versorgen das Kleine.
Später sind noch weitere Szenen zu drehen bei Sibylle, danach ein gemeinsames Abendessen mit dem Team, mit Ilias, Michaela Simon und Rico Fermando. Ein WM-Fußballspiel löst die Gesellschaft mehr oder weniger auf.

   
© Copyright 2016 Gut Aiderbichl GmbH | Johannes Filzer Strasse 5, 5020 Salzburg, Österreich | info@gut-aiderbichl.com