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Tagebuch aktuell
Highlights aus dem Tagebuch von Michael Aufhauser - neu vom 12.12.2007

ARCHIV:   2007: Jan, Feb, Mär, Aug, Sep, Okt, Dez
2006: Jan, Feb, Mär, Apr, Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt, Nov, Dez
  Januar 2007


30.01.2007:


Am Nachmittag habe ich einen Termin beim Bayerischen Rundfunk, bei dem alles gut ging. Von dort fahre ich nach Gut Aiderbichl Bayern in Deggendorf zum Tierpflegertreffen. Über 70 Mitarbeiter nehmen daran teil. Bernadette Linasi stellt unseren Mitarbeitern unsere finanzielle Situation dar und Dieter Ehrengruber erklärt den Weihnachtsmarkt, den Auf- und Abbau, die Einlagerungen, die gelungenen und die verbesserungswürdigen Situationen. Unsere jüngsten Tierpfleger Alena und Daniel halten ein Referat über die Tiere, die ihnen anvertraut sind. Und Holde Sudenn hat großen Erfolg mit einem Quiz, dessen Fragen kein einziger wirklich richtig hatte. Paul Kaiser war allerdings schon sehr nahe dran.

70 Menschen, und das waren nicht alle, die nach der Arbeit bis in den frühen Morgenstunden freiwillig zusammengekommen sind, um sich weiter zu entwickeln und darüber nachzudenken, wie wir noch besser werden können. Vier Bauernehepaare, die auf Gut Aiderbichl immer wieder mithelfen, stoßen zu uns. Man hätte in den vielen Stunden eine Stecknadel fallen lassen können. Ich bin beeindruckt von all unseren Mitarbeitern.


20.01.2007:


Schon vor langer Zeit kontaktierte mich eine Bäuerin aus Baden–Württemberg. Aus Liebe zur Landwirtschaft kann sie einfach nicht aufhören und bearbeitet, wie ihr ganzes Leben lang, mit zwei Kühen ihr kleines Anwesen. Sabine und Laura heißen die Kühe. Damals gab es die strengen Auflagen für Paarhufer noch nicht, und ich ließ mich zu dem Versprechen hinreißen die beiden aufzunehmen, sollte ihr etwas passieren. Jetzt hat mich ihre beste Freundin angerufen, die Bäuerin sei gestürzt und liegt im Krankenhaus. Ihre Kinder arbeiten von morgens bis abends in ihren Berufen und Sabine und Laura sollen vom Händler abgeholt werden. um dann zum Schlachter zu kommen. Dieter Ehrengruber, Rico Fernando und ich setzen uns ganz früh in Bewegung und kommen am frühen Nachmittag in Bempflingen an. Die beiden sind an Ketten, aber man merkt ihnen an, dass sie, wenn auch in Anbindehaltung, Menschen lieben und nicht gequält wurden. Die Ketten sind lang. Trotzdem heißt es heute, dass sie aufbrechen werden in eine neue Welt, jenseits des Stallfensters, das  beiden nur andeuten konnte, was draußen los ist. Die Sonne scheint, und trotz der steifen Beine geht die Verladung problemlos vor sich.

Einige Stunden später genießen wir ihre Ankunft auf Gut Aiderbichl Bayern.


15.01.2007:


Nach dem Frühstück fahren wir zum Bürgermeister der Region und stellen ihm unsere Pläne vor. Anschließend besuchen wir noch einmal das Anwesen. Wir verabschieden uns dann von Monika und Günther und von Andreas Merkl und Raimund.

14.01.2007:


Nach der Sendung gab es eine ausgiebige Feier, die bis in die Morgenstunden dauerte. Andreas Merkl, der zur Sendung aus Nürnberg gekommen ist, fährt mit uns nach Cottbus. Unsere Freunde Monika und Günther zeigen uns ihren Herrensitz, der vielleicht eines Tages zu einem Aiderbichl wird.

Wunderschöne Wälder, mit Seen, in denen Störche nach Fröschen suchen und große Wiesen, wie sie nicht besser für Pferde sein könnten. Das Haupthaus sieht überraschend gut aus. Renovierungen müssten allerdings dringend vorgenommen werden. Ich bin überwältigt, aber auch nachdenklich. Nirgendwo sonst war ich an einem Ort, dessen Geschichte sich binnen weniger Jahre so oft geändert hat. Schon als junger Mensch hat mich das alles interessiert. Ich habe Bücher gelesen von Vertriebenen und kann mir deshalb vorstellen, wie es gewesen sein muss. Alles zurücklassen und fliehen.

Am Abend gehen wir gemeinsam am Marktplatz von Cottbus zum Abendessen.




12.01.2007:


Die Mitarbeiter von Gut Aiderbichl sind noch immer ausgelaugt von der Weihnachtszeit und den Arrangements, die wir nach der Weihnachtszeit getroffen haben. Zum Beispiel haben wir einen neuen Eselstall gebaut und einen Stall für Heustaub allergische Pferde. Das Wetter, das wir in den Vorjahren hatten und das uns von unserer Betriebsamkeit etwas abhielt aufgrund großer Schneemassen, ist ausgeblieben und so machen wir halt immer weiter und weiter. Heute ist die Weihnachtsfeier für unsere Mitarbeiter. Während wir bei den Feiern, zu denen wir einladen, aufgedreht sind, leisten wir uns heute einfach gemütlich zusammen zu sitzen. An die hundert Mitarbeiter nehmen an unserer Weihnachtsfeier teil. Um 22:30 Uhr fahre ich mit Dieter Ehrengruber nach Chemnitz, wo morgen Karl Moik die „Krone der Volksmusik“ erhält und ich die Laudatio halte.







11.01.2007:


Ein besonderer Tag, nicht nur weil Andreas Merkl Geburtstag hat. An Paul Kaiser hat sich die Besitzerin eines kleinen Schweinchens gewandt, das im 4 Stock eines Mietshauses nicht mehr wohnen darf und deshalb vorübergehend bei einem Bauern untergebracht wurde. Dort sei es jetzt depressiv und wenn nicht bald etwas geschieht, dann könnte es auch sterben. Schweinchen Seppi ist nämlich Menschen gewohnt und ist jetzt sehr einsam. Ein bisschen erinnert mich seine Geschichte an unsere Biggy. Die Eingliederung in eine Schweinegruppe ist gefährlich. Außenseiter sind selten willkommen und so beschließen wir, das Seppi unser neues Hausschwein werden wird. Und weil Seppi nicht einmal mit der Schlafbox im Haus zufrieden ist, nimmt sich Anna Pieringer des Kleinen an. Jetzt grunzt der Kleine zufrieden, weil sich alles für ihn zum Besten gewendet hat.






10.01.2007:


Die Tochter von Karl-Heinz Böhm, Prinzessin Sissy von Bentheim, besucht mich auf Gut Aiderbichl. Ihr Engagement gilt der Hilfe für Kinder in Form von pädagogisch beleiteter Musikausbildung. Wir denken darüber nach, wo wir Synergien haben und gemeinsam etwas für Kinder und Tiere tun können.

08.01.2007:


Gemeinsam mit dem Lyons Club veranstalten wir einen großen Abend am 01.03.2007 in Linz. Heute sind die Vorgespräche dazu.

06.01.2007:


Wir besuchen auf einem Stadtrundgang das Trierer Rathaus. Dort erhalte ich nach einer beeindruckenden Rede des Staatsanwaltes eine Münze aus der Zeit der Römer und trage mich ins Stadtbuch ein. Die Stadt Trier darf nicht unterschätzt werden. Sie ist die älteste Stadt Deutschlands und beeindruckt durch die fantastisch erhaltenen römischen Bauten und ein wunderschönes Stadtbild. Noch ahne ich nicht was der Karnevalistische Verein ausgeheckt hat. Nach einer Pause im Hotelzimmer gehe ich im Smoking zum Abendessen. Eine hochkarätige Gesellschaft aus Politik und Industrie erwarten mich gemeinsam mit meinen Freunden Michael Eichler und Dunja Rajter. Nach dem Abendessen gehen wir durch 2 Türen und befinden uns in einer riesigen Halle von fast 1000 Gästen. Die Bühne ist unter anderem mit 2 riesigen Bildern von mir dekoriert, wie ich eine Gans halte. Noch immer überblicke ich nicht ganz die Situation und freue mich als ich höre, dass Aiderbichler aus Frankreich angereist sind und die Dame, die das Ballett und die Funken einstudiert hat, vor 16 Jahren einen armen Hund aus Spanien aufgenommen hat. Das sich der Abend hauptsächlich um Aiderbichl dreht, erfahre ich je später es wird. Die Show des Abends, die hauptsächlich von leidenschaftlichen Amateuren bestritten wird, geht unter die Haut. Die Verleihung ist feierlich und Kinder, die sich als Tiere verkleidet haben, begleiten mich auf die Bühne. Bis spät in die Nacht hinein signiere ich Kalender und stelle mit Freude fest, dass das Anliegen von Gut Aiderbichl in Trier nicht oberflächlich, sondern in seinem gesamten Umfang jedermann bekannt ist. Keine Rede von missverstandenen Promiveranstaltungen oder irgendwelchen übertriebenen Kommentare zu unserer Tierhaltung. Die Trierer sind bestens informiert. So wundert es mich dann auch nicht mehr, dass die Schlagzeile der dortigen Zeitung an diesem Tag: „Die Humanität darf bei Menschen nicht enden“ verkündet.





05.01.2007:


Die Urlauber, die eigentlich vor hatten Ski zu fahren, fahren mehr oder weniger nach ihrem Winterurlaub ohne Schnee auf der Autobahn Salzburg zurück in den Norden. Dieter Ehrengruber und ich verpassen wegen des großen Verkehrs einen Flug nach Luxemburg und entscheiden uns mit dem Auto zu fahren, denn eigentlich wollen wir gar nicht nach Luxemburg sondern nach Trier. Ziemlich spät kommen wir im Hotel an. Morgen bekomme ich den Kaiser Augustus Preis von der dortigen Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval verliehen.

   
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